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Wer als RtCW'ler ET zum ersten mal spielt, wird sich sehr schnell in seinem Element wieder finden. Grafisch wurden zwar ein paar Neuerungen durchgeführt, die Engine ist aber, so macht es den Eindruck, nicht wirklich weiterentwickelt worden. Die Entwickler von SplashDamage haben sich hauptsächlich auf das Gameplay konzentriert, was schnell zu spüren ist. Dazu aber später mehr.
Wir fangen an mit dem neuen Interface von ET, zunächst mal das Limbo Menü:
Kurze Erklärung des Limbo Menüs:
Als erstes wird bei 1-3 das Team ausgewählt, die Stars and Stripes sind die Alliierten (1), das Wolfenstein-Logo sind die Achsenmächte (2) und um das ganze von außen zu beatrachten klickt ihr auf das Auge.
Im Fenster (4) seht ihr eure gesammelten XP (experience points, Erfahrungspunkte) und eure Levels in den Kategorien (mehr dazu später).
Das größte Fenster ist (5), die Karte der aktuellen Map. Hier könnt ihr nicht nur die Objectives und deren Lokation sehen, sondern auch euren Spawn-Point auswählen.Die linke Leiste dient zum Aus- und Einblenden bestimmter Elemente auf der Map.
Bei (6) könnt ihr eure Klasse wählen. Die Symbole bedeuten Soldier, Medic, Engineer, Field Op und Covert Op, die Zahlen darunter geben an, wie viele eurer Kameraden ebenfalls diese Klasse gewählt haben.
Im Kästchen (7) könnt ihr eure Waffe wählen, sofern ihr mehrere zur Auswahl habt. Für die Pistole klickt ihr auf die 1 und für eure Primäre Waffe auf die 2 (rot eingekreist). Unten Links habt ihr die Übersicht der Objectives, und könnt euch auch die Missionsziele "vorlesen" lassen.
Head-up-Display:
Oben rechts in der Ecke seht ihr die Karte, welche auch im Limbo-Menü zu finden ist, im Kleinformat (1). Darunter findet ihr am rechten Rand die verbleibende Spielzeit und links daneben (in blauer Schrift) die Zeit bis zum nächsten Respawn (2).
Außerdem seht ihr auch, sofern eingestellt, eure FPS-Rate. Wie schon aus alten Zeiten gewohnt sieht man seine Waffe und die Munition, sowie die Powerbar in der unteren Ecke rechts (3). In der anderen Ecke bekommt man den Status seiner Sprintbar sowie seinen Gesundheitszustand (4).
Interessant ist Punkto (5), wo man seinen eigenen Kopf sieht. Wenn man also bereits seinen Helm los ist oder mit einer Colt einen Kopfschuss kassiert hat, kann man das hier sehn. Zu guter letzt das XP-System (6). Hier erfährt man seine aktuelle XP sowie sein Level in den einzelnen Kategorien.
Insgesamt haben sich die Entwickler gerade von OSP einiges abgeguckt. Nun ist es beispielsweise möglich, sein Fadenkreuz nach den HP zu färben, das Spiel ist pausierbar, es können Kleinbuchstaben geschrieben werden, jeder bekommt die Rundenstats am Ende usw. Auch sehr nett ist sind die eigenen Stats, die jederzeit per Tastendruck auf Alt aufgerufen werden können:
Hier sieht man neben seinem Rangtitel und seinen Fähigkeiten auch mit welcher Waffe man wie oft geschossen und getroffen hat, man sieht wie viele Headshots dabei waren, wie oft man mit der Waffe getötet hat und wie oft man mit dieser getötet wurde. Außerdem sieht man noch den Gesamtschaden an sich selbst, am Gegner und am Team.
Zusammenfassung der Player Klassen:
Waffenübersicht
Gameplay:
Hier wurde sehr viel gearbeitet, und imo gut gearbeitet. Da wäre zum einen das Skill-System. Jede Einheit kann XP (experiance points) erhalten, die jeweils für eine Runde gelten. Dabei gibt es je 3 Kategorien pro Einheit: der Kampfskill, der Umgang mit der Pistole und der klassenspezifische Skill. Letzteres ist beim Soldier der Umgang mit schweren Waffen, bei Medics die Heilung, beim Engineer Reparaturen/Bauwerke/Dyns, beim Field Op das Geben von Munition und beim Covert Op die Tarnung. Je mehr XP die jeweilige Klasse hat, desto höher steigt der Level der Kategorie. Man kann maximal Level 4 erreichen. Hat also ein Engineer z.B. eine große Brücke fertig gebaut, bekommt er genügend XP (20) für Level 1. Nun kann er seine Aktivitäten schneller erledigen. Übrigens werden die XP auch bei Team- und Klassenwechsel beibehalten.
Engineer beim Brücken bauen:
Der Engineer hat, wie auch schon oben erwähnt, eine absolute Schlüsselposition bekommen. Ohne ihn Funktioniert (zumindest auf fueldump) gar nichts. An fast jeder Ecke stehen Baupunkte für den Engineer, wie z.B. hier:
Wie man sich sicher denken kann, bedeutet die rote Fahne, dass nur die Engineere der Achsenmächte hier dran basteln können. Ebenso gibt es blaue Fahnen für die Alliierten und graue Fahnen, welche neutral sind.
Eine weitere Neuerung sind die Covert Ops, eine sehr interessante Klasse. Sie haben nicht nur Rauchgranaten um Gegnern die Sicht zu versperren und Fernzünderbomben, sondern können sich auch die Klamotten des Gegners schnappen und diese als Tarnung verwenden. Auf den ersten Blick fällt diese Tarnung niemandem auf, man kann zumeist ungehindert durch die gegnerische Basis durchlaufen (das haben zumindest Online-Tests bewiesen). Doch auch der Teamkollege kann den getarnten Covert Op schnell als Gegner auffassen und das Feuer eröffnen, auch wenn ein großes, rotes Verbot-Zeichen beim Hovern erscheint. Dort ist Absprache im Team angesagt! Ein Covert Op der Achsenmächte in alliierter Verkleidung:
…zum verwechseln ähnlich
Überhaupt ist das Teamplay extrem wichtig, wenn man in einer Runde gewinnen will. Bei der Vielfalt an Klassen und Waffen sollte man sich (bei Wars zumindest) genauestens überlegen, wer welche Klasse mit welcher Waffe nimmt. Zur Verteidigung eignen sich die neben den 3 Standard-Waffen (MP40, Thompson, Sten) die MG42, die Panzerfaust und die K43 besonders gut. Zum Angreifen sind diese 3 Waffen nicht wirklich effektiv (außer evtl. die Panzerfaust, wenn sie richtig eingesetzt wird), dort eignen sich eher die FG42 und der Mortar.
In ET ist sehr viel Taktik gefragt, was gerade ein Ansporn für Clans sein sollte. Desweiteren wird ET in den Ligen bestimmt 9on9 gespielt, zumindest wenn fueldump repräsentativ für die anderen Maps ist.
Wir fangen an mit dem neuen Interface von ET, zunächst mal das Limbo Menü:
Kurze Erklärung des Limbo Menüs:
Als erstes wird bei 1-3 das Team ausgewählt, die Stars and Stripes sind die Alliierten (1), das Wolfenstein-Logo sind die Achsenmächte (2) und um das ganze von außen zu beatrachten klickt ihr auf das Auge.
Im Fenster (4) seht ihr eure gesammelten XP (experience points, Erfahrungspunkte) und eure Levels in den Kategorien (mehr dazu später).
Das größte Fenster ist (5), die Karte der aktuellen Map. Hier könnt ihr nicht nur die Objectives und deren Lokation sehen, sondern auch euren Spawn-Point auswählen.Die linke Leiste dient zum Aus- und Einblenden bestimmter Elemente auf der Map.
Bei (6) könnt ihr eure Klasse wählen. Die Symbole bedeuten Soldier, Medic, Engineer, Field Op und Covert Op, die Zahlen darunter geben an, wie viele eurer Kameraden ebenfalls diese Klasse gewählt haben.
Im Kästchen (7) könnt ihr eure Waffe wählen, sofern ihr mehrere zur Auswahl habt. Für die Pistole klickt ihr auf die 1 und für eure Primäre Waffe auf die 2 (rot eingekreist). Unten Links habt ihr die Übersicht der Objectives, und könnt euch auch die Missionsziele "vorlesen" lassen.
Head-up-Display:
Oben rechts in der Ecke seht ihr die Karte, welche auch im Limbo-Menü zu finden ist, im Kleinformat (1). Darunter findet ihr am rechten Rand die verbleibende Spielzeit und links daneben (in blauer Schrift) die Zeit bis zum nächsten Respawn (2).
Außerdem seht ihr auch, sofern eingestellt, eure FPS-Rate. Wie schon aus alten Zeiten gewohnt sieht man seine Waffe und die Munition, sowie die Powerbar in der unteren Ecke rechts (3). In der anderen Ecke bekommt man den Status seiner Sprintbar sowie seinen Gesundheitszustand (4).
Interessant ist Punkto (5), wo man seinen eigenen Kopf sieht. Wenn man also bereits seinen Helm los ist oder mit einer Colt einen Kopfschuss kassiert hat, kann man das hier sehn. Zu guter letzt das XP-System (6). Hier erfährt man seine aktuelle XP sowie sein Level in den einzelnen Kategorien.
Insgesamt haben sich die Entwickler gerade von OSP einiges abgeguckt. Nun ist es beispielsweise möglich, sein Fadenkreuz nach den HP zu färben, das Spiel ist pausierbar, es können Kleinbuchstaben geschrieben werden, jeder bekommt die Rundenstats am Ende usw. Auch sehr nett ist sind die eigenen Stats, die jederzeit per Tastendruck auf Alt aufgerufen werden können:
Hier sieht man neben seinem Rangtitel und seinen Fähigkeiten auch mit welcher Waffe man wie oft geschossen und getroffen hat, man sieht wie viele Headshots dabei waren, wie oft man mit der Waffe getötet hat und wie oft man mit dieser getötet wurde. Außerdem sieht man noch den Gesamtschaden an sich selbst, am Gegner und am Team.
Zusammenfassung der Player Klassen:
| Soldier | Der Soldier ist, genau wie in RtCW, die Klasse für die schweren Waffen und hat keine besondere Fähigkeit. Er kann als winziger die Panzerfaust, den Flammenwerfer, die mobile MG42 und den Mortar tragen. |
| Medic | Auch der Medic hat sich nicht verändert im Gegensatz zu RtCW. Er heilt nach wie vor seine Kollegen per Syringe und Medi-Packs, und bekommt die Standardwaffe des jeweiligen Teams. |
| Engineer | Der Engineer bekommt zu seinem Dynamit und seiner Zange nun auch 10 "Tretminen", und kann neben der Standardwaffe auch den M1-Garand/K43 (Allies/Axis) mitnehmen. Desweiteren übernimmt der Engineer zumeist eine der wichtigsten Positionen im Spiel. Nicht nur, da er an fast jeder Ecke etwas zusammen zu Basteln findet (Brücke, MGs, Zäune etc), sondern auch da er recht oft gebraucht wird um Dinge zu reparieren, wie z.B. auf der Map fueldump den Panzer. |
| Field Ops | Ersetzt den Lieutenant aus RtCW, hat genau die gleichen Fähigkeiten. Die Artillery-Attacken und die Airstrikes wurden allerdings sehr verschärft. So bekommt der Gegner bei ersterem 8 harte Artillery-Schläge zu spüren, die Airstrikes wurden um einiges verlängert. |
| Covert Ops | Der neue unter den Klassen hat neben seinen 3 Waffen, zwischen denen er wählen kann (Sten, FG42 und M1-Garand/K43), auch Rauchgranaten und Fernzünder-Bomben,welche vereinzelt auch zur Erfüllung mancher Objectives dienen. |
Waffenübersicht
| Messer | Das ganz normale und altbekannte Messer. |
| Colt | Den Colt gibt es neuerdings mit Schalldämpfer (für die alliierten CovOps). |
| Luger | Genau wie die alte, nur etwas leiser. |
| Thompson MP40 | Die Schussfrequenz wurde bei beiden Waffen herabgesetzt. Die Thompson wurde um einiges genauer, die MP40 dafür leicht kräftiger, so dass die Waffen sich nun nicht mehr viel nehmen. |
| Sten | Die Sten hat sich so gut wie gar nicht verändert. |
| FG42 | Die schon aus dem SP von RtCW bekannte Waffe FG42 ("Fallschirmgewehr") mit dem Zoom-Aufsatz hat weniger Durschlagskraft als die Sniper-Waffen, ist aber dafür vollautomatisch, und auch gut als Nahkampfwaffe zu verwenden. |
| tragbare MG42 | Eine strategisch durchaus wichtige Waffe, welche, an den richtigen Stellen eingesetzt, das gegnerische Team stark schwächen kann. Im Stehen lohnt es sich gar nicht erst loszufeuern, weil man zumeist in den Himmel schießen wird. Viel effektiver ist es, sich hinzulegen und die MG-Stützen auf den Boden zu befestigen. Die Waffe feuert sehr schnell, überhitzt aber leichter als die statischen MGs. |
| M1Garand K43 (Eng) | Die Ausführung für die Engineere dieser halbautomatischen Waffe ist neben dem normalen Feuermodus auch mit einem Mörser ausgestattet, mit dem man Granaten schleudern kann. |
| M1Garand K43 (CovOp) | Die Sniper-Variante der beiden Waffen ist nun schallgedämpft. Erstere ist für die alliierten, letztere für die Achsenmächte. |
| Panzerfaust | Die gute alte Panzerfaust hat sich bis auf den Sound nicht verändert. |
| Flammernwerfer | Auch den Flammenwerfer wird jeder wieder erkennen, er wurde ebenfalls nicht verändert. |
| Mortar | Der Mortar ist eine Art Stand-Raketenwerfer. Der Soldat, der ihn als einziges wählen kann, stellt ihn auf und kann gegnerische Basen unter Beschuss nehmen, indem er die Raketen über die Mauer katapultiert. |
Gameplay:
Hier wurde sehr viel gearbeitet, und imo gut gearbeitet. Da wäre zum einen das Skill-System. Jede Einheit kann XP (experiance points) erhalten, die jeweils für eine Runde gelten. Dabei gibt es je 3 Kategorien pro Einheit: der Kampfskill, der Umgang mit der Pistole und der klassenspezifische Skill. Letzteres ist beim Soldier der Umgang mit schweren Waffen, bei Medics die Heilung, beim Engineer Reparaturen/Bauwerke/Dyns, beim Field Op das Geben von Munition und beim Covert Op die Tarnung. Je mehr XP die jeweilige Klasse hat, desto höher steigt der Level der Kategorie. Man kann maximal Level 4 erreichen. Hat also ein Engineer z.B. eine große Brücke fertig gebaut, bekommt er genügend XP (20) für Level 1. Nun kann er seine Aktivitäten schneller erledigen. Übrigens werden die XP auch bei Team- und Klassenwechsel beibehalten.
Engineer beim Brücken bauen:
Keine Brücke… | …und fertig ist das gute Stück |
Der Engineer hat, wie auch schon oben erwähnt, eine absolute Schlüsselposition bekommen. Ohne ihn Funktioniert (zumindest auf fueldump) gar nichts. An fast jeder Ecke stehen Baupunkte für den Engineer, wie z.B. hier:
Wie man sich sicher denken kann, bedeutet die rote Fahne, dass nur die Engineere der Achsenmächte hier dran basteln können. Ebenso gibt es blaue Fahnen für die Alliierten und graue Fahnen, welche neutral sind.
Eine weitere Neuerung sind die Covert Ops, eine sehr interessante Klasse. Sie haben nicht nur Rauchgranaten um Gegnern die Sicht zu versperren und Fernzünderbomben, sondern können sich auch die Klamotten des Gegners schnappen und diese als Tarnung verwenden. Auf den ersten Blick fällt diese Tarnung niemandem auf, man kann zumeist ungehindert durch die gegnerische Basis durchlaufen (das haben zumindest Online-Tests bewiesen). Doch auch der Teamkollege kann den getarnten Covert Op schnell als Gegner auffassen und das Feuer eröffnen, auch wenn ein großes, rotes Verbot-Zeichen beim Hovern erscheint. Dort ist Absprache im Team angesagt! Ein Covert Op der Achsenmächte in alliierter Verkleidung:
…zum verwechseln ähnlich
Überhaupt ist das Teamplay extrem wichtig, wenn man in einer Runde gewinnen will. Bei der Vielfalt an Klassen und Waffen sollte man sich (bei Wars zumindest) genauestens überlegen, wer welche Klasse mit welcher Waffe nimmt. Zur Verteidigung eignen sich die neben den 3 Standard-Waffen (MP40, Thompson, Sten) die MG42, die Panzerfaust und die K43 besonders gut. Zum Angreifen sind diese 3 Waffen nicht wirklich effektiv (außer evtl. die Panzerfaust, wenn sie richtig eingesetzt wird), dort eignen sich eher die FG42 und der Mortar.
In ET ist sehr viel Taktik gefragt, was gerade ein Ansporn für Clans sein sollte. Desweiteren wird ET in den Ligen bestimmt 9on9 gespielt, zumindest wenn fueldump repräsentativ für die anderen Maps ist.


